Monat: März 2020

Die Bitcoin (BTC) Haschrate verzeichnet einen weiteren massiven Rückgang. Warum passiert das?

Nach Angaben von Blockchain.com ist die Haschrate von Bitcoin auf 75 EH/s gesunken, den niedrigsten Stand seit September 2019. Damit ist sie jetzt um 44 Prozent niedriger als noch vor zwei Wochen.

Eine Todesspirale im Mining?

BitcoinWie von U.Today berichtet, erreichte die Gesamthaschrate am 1. März mit 136 EH/s ein Allzeithoch. Die Bergleute haben sich trotz eines deutlichen Rückgangs des Bitcoin-Preises gut behauptet. Der Absturz vom 12. März war jedoch zu viel für kleinere Spieler, die gezwungen waren, ihre Geräte abzuschalten, weil sie nicht mehr kostendeckend arbeiteten.

Große Miningunternehmen dürften von dieser Marktbereinigung kaum betroffen sein, da sie sich langfristig in dieser Situation befinden. Bei der vorherigen Kapitulation im Dezember 2018 konnten die chinesischen Bergleute noch Gewinne erzielen, indem sie die überschüssige Energie der Aluminiumschmelzanlagen nutzten, wodurch sie die Produktionskosten auf nur 2.400 Dollar pro Münze senken konnten.

Ein historisch schwieriger Rückgang

Wie erwartet, verzeichnete Bitcoin am 25. März einen beispiellosen Rückgang um 16 Prozent, die zweitgrößte negative Anpassung in der Geschichte. Damit liegt sie nur noch hinter dem 18-prozentigen Rückgang vom 30. Oktober 2011 zurück. Um dies zu relativieren, handelte BTC damals bei nur 3 Dollar, während die Haschrate bei 8 TH/s lag. Das war lange vor dem Aufkommen von High-End-ASICs.

Ähnlich wie bei der Hash-Rate erreichte die Schwierigkeit der BTC ihren Höhepunkt nur wenige Tage vor dem Preiseinbruch. Auf der positiven Seite bedeutet die historische negative Anpassung, dass ältere Bergleute wie die AntMiner S9 nun wieder im Geschäft sind.

Ethereum Kaufsignal deutet auf eine anhaltende Outperformance von Bitcoin hin

Ethereum startete das Jahr mit einer im Vergleich zu Bitcoin herausragenden Leistung und ließ den führenden Krypto-Asset in seinem Staub zurück.

Aber nach über 100 % Rendite war der jüngste Rückzug von Ethereum weitaus verheerender als der von Bitcoin. Auf den ETH/BTC-Charts hat Ethereum jedoch gerade ein Kaufsignal ausgelöst, das darauf hindeutet, dass der Vermögenswert Bitcoin in absehbarer Zukunft übertreffen wird.

Ethereums langer Weg nach unten und die Suche nach einem neuen Anwendungsfall

Im Vergleich zu Bitcoin Trader hat sich Ethereum kaum von den Schlägen erholt, die es nach dem Platzen der Krypto-Blase Ende 2017 und Anfang 2018 erlitten hat.

BitcoinIn dem Jahr vor dem Zusammenbruch trieb der ICO-Boom die Nachfrage nach Ethereum auf über 1.400 Dollar pro ETH-Token, da Kryptoanleger die Altmünze im Austausch gegen den Zugang zu Kryptoprojekten in der frühen Startphase tauschten.

Auf seinem Tiefststand fiel der Wert auf 80 Dollar, was einem Wertverlust von weit über 94% entspricht. Im gleichen Zeitraum fiel Bitcoin nur um 84%.

Bei den aktuellen Preisen liegt ETH/USD immer noch über 90 % unter seinem Allzeithoch, während BTC/USD nur 66 % darunter gehandelt wird, was zeigt, dass die nach Marktkapitalisierung führende Kryptowährung den zweitgrößten Krypto in den letzten zwei oder mehr Jahren deutlich übertroffen hat.

Die Unterperformance hat zu einem 84%igen Rückgang des Handelspaares ETH/BTC seit dem Höchststand von Ethereum im Jahr 2018 geführt. Beim Tiefpunkt erreichte der Rückgang insgesamt 87%, bevor eine Erholung einsetzte.

Nachdem der ICO-Boom verpufft war, geriet Ethereum ins Straucheln und suchte nach einem Anwendungsfall, um seinen Wert erneut unter Beweis zu stellen.

Dieser Nutzen kam durch das schnelle Wachstum der dezentralisierten Finanzindustrie, in der Ethereum eine primäre Rolle spielt.

ETH/BTC-Kaufsignal schlägt vor, dass Altcoin in den kommenden Tagen Bitcoin übertrifft

Ethereum erlebte einen aggressiven Aufschwung und wuchs in weniger als zwei Monaten um 100% auf das Paar ETH/USD, bevor der mit dem Coronavirus verbundene Panikverkauf ihm den Wind aus den Segeln nahm.

Allerdings ist Ethereum möglicherweise noch nicht ganz fertig, wenn es darum geht, zu Bitcoin aufzuschließen.

Die Altmünze Nummer eins hat gerade ein Kaufsignal TD 9 auf dem TD-Sequential-Indikator ausgelöst, der vom Market-Timing-Experten Thomas Demark erstellt wurde.

Das Tool wurde präzise eingesetzt, um eine Reihe von Höchst- und Tiefstständen bei einer Vielzahl von Vermögenswerten, einschließlich Kryptowährungen, zu erkennen. Noch bekannter ist, dass das Tool verwendet wurde, um das Allzeithoch von Bitcoin im Jahr 2017 zu nennen.

Kryptoanalysten haben auf ein massives symmetrisches Dreieck beim Handelspaar ETH/BTC hingewiesen, das zu einem Ausbruch von 90% oder mehr in beide Richtungen führen könnte. Mit diesem jüngsten Kaufsignal für Ethereum haben sich die Chancen erhöht, dass der 90%ige Gewinn gegenüber der allerersten Krypto-Währung erzielt wird.