Die Bitcoin (BTC) Haschrate verzeichnet einen weiteren massiven Rückgang. Warum passiert das?

Nach Angaben von Blockchain.com ist die Haschrate von Bitcoin auf 75 EH/s gesunken, den niedrigsten Stand seit September 2019. Damit ist sie jetzt um 44 Prozent niedriger als noch vor zwei Wochen.

Eine Todesspirale im Mining?

BitcoinWie von U.Today berichtet, erreichte die Gesamthaschrate am 1. März mit 136 EH/s ein Allzeithoch. Die Bergleute haben sich trotz eines deutlichen Rückgangs des Bitcoin-Preises gut behauptet. Der Absturz vom 12. März war jedoch zu viel für kleinere Spieler, die gezwungen waren, ihre Geräte abzuschalten, weil sie nicht mehr kostendeckend arbeiteten.

Große Miningunternehmen dürften von dieser Marktbereinigung kaum betroffen sein, da sie sich langfristig in dieser Situation befinden. Bei der vorherigen Kapitulation im Dezember 2018 konnten die chinesischen Bergleute noch Gewinne erzielen, indem sie die überschüssige Energie der Aluminiumschmelzanlagen nutzten, wodurch sie die Produktionskosten auf nur 2.400 Dollar pro Münze senken konnten.

Ein historisch schwieriger Rückgang

Wie erwartet, verzeichnete Bitcoin am 25. März einen beispiellosen Rückgang um 16 Prozent, die zweitgrößte negative Anpassung in der Geschichte. Damit liegt sie nur noch hinter dem 18-prozentigen Rückgang vom 30. Oktober 2011 zurück. Um dies zu relativieren, handelte BTC damals bei nur 3 Dollar, während die Haschrate bei 8 TH/s lag. Das war lange vor dem Aufkommen von High-End-ASICs.

Ähnlich wie bei der Hash-Rate erreichte die Schwierigkeit der BTC ihren Höhepunkt nur wenige Tage vor dem Preiseinbruch. Auf der positiven Seite bedeutet die historische negative Anpassung, dass ältere Bergleute wie die AntMiner S9 nun wieder im Geschäft sind.

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